Kerstin Giebel

Evaluationsinstrument i-EVAL erfreut sich wachsender Nutzungszahlen

Am 28.05.2019 trafen sich die Mitglieder der Steuergruppe zum Evaluationsinstrument i-EVAL bei IJAB in Bonn. i-EVAL ist eine Plattform zur Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen. Die Steuergruppe trifft sich jährlich, um die Nutzung des Tools auszuwerten.

V.l.n.r.: Daniel Poli (IJAB), Maria Albers (DPJW), Prof. Dr. Wolfgang Ilg (Forschungsverbund Freizeitenevaluation), Kerstin Giebel und Martina Lingnau (IJAB),  Judith Dubiski (TH Köln), Elisabeth Berger und Sandrine Debrosse-Lucht (DFJW)
V.l.n.r.: Daniel Poli (IJAB), Maria Albers (DPJW), Prof. Dr. Wolfgang Ilg (Forschungsverbund Freizeitenevaluation), Kerstin Giebel und Martina Lingnau (IJAB), Judith Dubiski (TH Köln), Elisabeth Berger und Sandrine Debrosse-Lucht (DFJW) BildImage: Christian Herrmann

Ziel des Treffens war es, die Anwendung des Instruments innerhalb der Trägerlandschaft quantitativ und qualitativ zu bewerten, aktuelle Diskurse in der Bildungs- und Forschungsarbeit aufzugreifen und schließlich durch die Entwicklung neuer Sprachversionen zur besseren Handhabbarkeit und Verbreitung des Tools beizutragen.

Erfreulicherweise haben sich in 2018 im Vergleich zum Vorjahr die Nutzungszahlen deutlich vergrößert: 550 Nutzer/-innen haben sich im vergangenen Jahr auf der Online-Plattform registriert. 2017 waren es noch 265 gewesen. 2.278 Teilnehmende und 293 Mitarbeitende gaben mittels i-EVAL eine Rückmeldung zu ihrer Jugendbegegnung. Das ist eine deutliche Erhöhung gegenüber 2017. Damals hatten 1.571 Teilnehmende und 229 Mitarbeitende das Tool genutzt. Der Zuwachs liegt nach Ansicht der Steuergruppe unter anderem darin begründet, dass das Instrument auf zahlreichen Veranstaltungen und in Publikationen beworben wurde, beispielsweise im Forum Jugendarbeit international 2016-2018. Hinzu kommt die Tatsache, dass neben den Fragebögen für Jugendbegegnungen nunmehr auch Fragebögen für Fortbildungen und Fachveranstaltungen bereitgestellt werden. Außerdem hat die Steuergruppe eine Kurzversion der Fragebögen für Jugendbegegnungen erarbeitet, was die Nutzungsfreundlichkeit erhöht. Ein weiterer Meilenstein ist die Entwicklung und Bereitstellung einer zusätzlichen Sprachversion: i-EVAL kann neben Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch nun auch auf Ukrainisch abgerufen werden.

Was ist i-EVAL?

i-EVAL ist eine Plattform zur Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutsch-Französischen Jugendwerks, Deutsch-Polnischen Jugendwerks, IJAB und dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation. An der Entwicklung des Instruments hat auch die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung aktiv mitgewirkt.

Mit i-EVAL haben Jugendliche und haupt- oder ehrenamtliches Leitungspersonal die Möglichkeit, einen Online-Fragebogen auf dem Smartphone oder jedem anderen internetfähigen Gerät autonom und in anonymisierter Form entweder während oder nach einer Jugendbegegnung ausfüllen. Darüber hinaus können der Träger der Jugendbegegnung sowie Zentralstellen und Dachorganisationen auf der Grundlage anonymisierter Daten Kompaktauswertungen in Form von Tabellen und Grafiken erhalten. Diese wiederum sind die Grundlage für einen kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozess in der Planung und Durchführung von Jugendaustauschmaßnahmen.

Nähere Informationen erhalten Sie über www.i-EVAL.eu.



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