Cathrin Piesche

Neue Studie für die Internationale Jugendarbeit: Einladung zur Mitarbeit als Forschungspartner

Alle die sich dafür einsetzen, RealschülerInnen, HauptschülerInnen und Jugendliche in der berufsvorbereitenden Ausbildung zu unterstützen sind eingeladen, sich an dem von der „Stiftung Jugendmarke“ und vom „Forscher-Praktiker-Dialog Internationale Jugendarbeit“ finanzierten Forschungsprojekt zum Thema „Wirkungen internationaler Jugendarbeit im Kontext beruflicher Bildungswege“ zu beteiligen.

BildImage: pressmaster/Fotolia

Die Studie wird vom Institut für Kooperationsmanagement (IKO) und transfer e.V. von April 2014 bis September 2015 koordiniert. Das Projektteam besteht aus Prof. Dr. Alexander Thomas, Heike Abt und Ulrike de Ponte (IKO), sowie aus Dr. Werner Müller und Jana Pieper (transfer e.V.) Das Ziel ist die Erforschung der Wirkungen, die bei Jugendlichen der genannten Kategorien durch ihre Teilnahme an internationalen Begegnungsmaßnahmen im Kontext beruflicher Bildungswege erzielt werden:

  1. Wirkungen auf die Mobilität von Jugendlichen in Bezug auf eine häufi gere Teilnahme an internationalen Begegnungsprogrammen.
  2. Wirkungen in Bezug auf das Interesse zum Leben, Lernen und Arbeiten im Ausland.
  3. Interesse an beruflichen Angeboten im Ausland und an Auslandseinsätzen sowie an Bildungsangeboten mit einer internationalen Thematik.
  4. Wirkungen auf Studienentscheidungen, Berufsentscheidungen und die Motivation zurFort- und Weiterbildung.

Im Rahmen dieser Studie werden Jugendliche befragt, die an Begegnungsmaßnahmen teilgenommen haben, die folgende Kriterien erfüllen:

  1. Internationale Begegnungsmaßnahmen im In- oder Ausland (auch Arbeitseinsätze im beruflichen Praktikum).
  2. Jugendliche und junge Erwachsene, die zum Teilnahmezeitpunkt in der beruflichen Ausbildung, in der Realschule, Gesamtschule oder der Hauptschule waren.
  3. Die internationalen Begegnungsmaßnahmen haben vor mindestens 3 Jahren stattgefunden und dauerten mindestens eine Woche.
  4. Die Begegnungsmaßnahmen waren inhaltlich und pädagogisch begleitet, also keine rein touristischen Veranstaltungen.
  5. Es waren Programme, die eine Begegnung mit Jugendlichen und/oder Erwachsenen aus einem anderen Land bzw. mehreren anderen Ländern ermöglichten.
  6. Es handelte sich um Gruppen- oder Einzelprogramme.
  7. Von den damaligen Teilnehmenden müssen die Kontaktdaten/Adressen vorhanden sein.

Das Forschungsprojekt bietet den teilnehmenden Organisationen:

1. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Wirkungen der durchgeführten internationalen
Jugendbegegnungsmaßnahmen.
2. Argumentationshilfen zur Stärkung der Bedeutung der Begegnungsmaßnahmen für die
Entwicklung der Jugendlichen.
3. Hinweise und Möglichkeiten zur weiteren Qualifizierung der Maßnahmen.
4. Die aktive Einbeziehung in den Forschungsprozess (Laufzeit: 18 Monate).
5. Projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Sichtbarmachung der Resultate (mit Nennung der beteiligten Forschungspartner).
6. Sichtbarmachung der Beteiligung in Veröffentlichungen.

Für die beteiligten Organisationen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, zu sie interessierenden Aspekten fokussierte organisationsbezogenen Auswertungen vornehmen zu lassen, falls dafür eine zusätzliche Finanzierung vorhanden ist.

Das Projektteam benötigt für die Forschungsarbeiten:

  1. Für die Experteninterviews: Experten/in mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von internationalen Begegnungsmaßnahmen, verbunden mit aktivem Kontakt zu den Teilnehmenden über den Begegnungszeitraum hinaus.
  2. Für die Teilnehmerinterviews: Kontaktherstellung zu (mindestens ca. 10) ehemaligen Teilnehmenden.
  3. Für die Onlinebefragung: Beschaffung von Kontaktdaten von möglichst vielen ehemaligen Teilnehmenden an den Begegnungsmaßnahmen.
  4. Benennung einer Kontaktperson aus Ihrer Organisation, die an 2-3 Arbeitstreffen im Projektzeitraum teilnimmt.
  5. Falls möglich einen Beitrag zur Projektfinanzierung (z. B. Spenden), da noch finanzielle Engpässe aufgrund von hohen Eigenbeteiligungen bestehen.

Ein erstes Treffen aller Projektpartner zur detaillierten Orientierung und Planung findet am 3. Juli 2014 in Frankfurt statt.

Da Projektteam bittet um Rückmeldungen bis zum 30. Mai. Sollte Ihre Organisation sich als Projektpartner beteiligen wollen oder sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte bei:

transfer e. V.
Dr. Werner Müller und Jana Pieper
Grethenstr. 30
50739 Köln
Fon: +49(0)221 9592190
werner.mueller@DontReadMetransfer-ev.de
pieper@DontReadMetransfer-ev.de
www.transfer-ev.de

Das Projektteam bedankt sich schon im Voraus für Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit!

Links zu den Projektpartnern:



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