Dr. Dirk Hänisch

Transnational voneinander lernen - neue Impulse für die Kinder- und Jugendhilfe

Soeben erschien eine neue Ausgabe des IJAB journal. Das Schwerpunktthema widmet sich der transnationalen Perspektive der Kinder- und Jugendhilfe sowie der impulsgebenden Rolle der Internationalen Jugendarbeit.

Der komplexer und komplizierter werdenden Welt wird eine ausschließlich auf den nationalen Kontext fokusierte Sichtweise nicht mehr gerecht, um adäquate Antworten auf die Herausforderungen der veränderten Lebensbedingungen und Lebensverhältnisse junger Menschen zu geben. Zunkunftsweisende jugendpolitische Vorschläge müssen europäische und internationale Erfahrungen im gesellschaftlichen Gestaltungsprozess berücksichtigen.

Daraus ergeben sich vielerlei Fragen für die Kinder- und Jugendhilfe, aber auch für die Internationale Jugendarbeit. Wie kann die Kinder- und Jugendhilfe transnational gestaltet werden angesichts veränderter globaler Rahmenbedingungen des Aufwachsens junger Menschen? Welche Chancen eröffnen sich damit und welchen Beitrag kann die Internationale Jugendarbeit dazu leisten? Welche Erfahrungen liegen in spezifischen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe vor mit Blick auf die europäische und internationale Dimension in ihrer Arbeit? Wie soll der Transfer der Erkenntnisse und Impulse aus dem Voneinander-Lernen im europäischen und internationalen Kontext in die nationale Kinder- und Jugendhilfe stattfinden? Wie geht die Forschung im Bereich der Sozialen Arbeit damit um? Und vor allem: Welche Bedeutung hat die europäische und internationale Jugendpolitik im Rahmen der Eigenständigen Jugendpolitik des Bundesjugendministeriums? Die Beiträge im neuen IJAB journal liefern erste Antworten auf diese Fragestellungen.

Neben dem Schwerpunkt "Transnational voneinander lernen. Neue Impulse für die Kinder- und Jugendhilfe" stellt die vorliegende Ausgabe ebenfalls interessante Ergebnisse aus internationalen und nationalen Fachveranstaltungen vor. Dem Heft liegt außerdem das Perspektivpapier "Unterwegs in die Zukunft - Potenziale Internationaler Jugendarbeit" im Wortlaut bei, das von der IJAB-Mitgliederversammlung am 11. Dezember 2012 verabschiedet wurde und das begründet, warum die Internationale Jugendarbeit weiter auszubauen und als Querschnittsaufgabe in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe nachhaltig zu verankern ist.

Das IJAB journal kann kostenlos hier bestellt werden oder hier zum Download (pdf) heruntergeladen werden.



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