Stephanie Bindzus

Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks wirbt für Internationalisierung der Kinder- und Jugendhilfe

Großen Zulauf hatte am Mittwochabend, 4. Juni, der Empfang der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit beim 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag: Über 180 deutsche und internationale Gäste waren der Einladung der zentralen Fach- und Förderstellen gefolgt. Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffnete den Empfang und würdigte die Erfolge und Wirkungen internationaler Jugendarbeit.

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks (3.v.l.) sowie die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen der internationalen Jugendarbeit, v.r.: Béatrice Angrand (DFJW); Christine Mäh BildImage: IJAB/Whightlight Studio Berlin

Die Erfahrungen, die Jugendliche dabei machten, seien „gerade in einer globalisierten Welt zu einem unverzichtbaren Bildungsbaustein geworden. Über das Kennenlernen der Welt können die Jugendlichen die Welt nicht nur besser verstehen, sondern sich auch selbst besser darin zurecht finden.“ Internationaler Fachkräfteaustausch und Vernetzung auf europäischer und internationaler Ebene bringe die internationale Zusammenarbeit voran und trage letztlich dazu bei, jugendpolitische Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Migration und Integration, demographischen Wandel, Jugendarbeitslosigkeit und Interkulturalität zu finden.

Die Parlamentarische Staatssekretärin sprach sich dafür aus, die Kinder- und Jugendhilfe internationaler auszurichten und die Jugendpolitik auf europäischer und internationaler Ebene durch Impulse aus dem internationalen Austausch zu beeinflussen und zu gestalten. An die Träger als Akteure der europäischen und internationalen Jugendpolitik appellierte sie, sich in einen Prozess der Internationalisierung der Jugendarbeit einzubringen. Seitens des Bundesjugendministeriums sagte sie hierfür Unterstützung zu.

Unter den Gästen des Empfangs waren auch der Staatssekretär im BMFSFJ, Ralf Kleindieck, der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Burkhard Jungkamp, zahlreiche Bundestagsabgeordnete, Delegationen aus Frankreich, Russland, der Mongolei und Weißrussland sowie Vertreter/-innen aus Belgien, Österreich, Spanien, der Türkei und weiteren Ländern.

Eingeladen zum Empfang der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit als gemeinsame Veranstaltung hatten ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., JUGEND für Europa, das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch und die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch.



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