Kerstin Giebel

Studierende der FH Köln zu Gast bei IJAB und JUGEND für Europa

Studierende des 5.Semesters im Bachelor-Studium „Soziale Arbeit“ besuchten am Montag, den 18.11.2013 IJAB und die Nationalagentur JUGEND für Europa. Der Besuch ist Bestandteil eines Pilotprojekts, welches im Rahmen des Forscher-Praktiker-Dialogs* und der Internationalen Jugendarbeit entwickelt wurde. transfer e.V., IJAB, das Bundesforum Kinder- und Jugendreisen und die Fachhochschule Köln setzen dieses Vorhaben gemeinsam um.

BildImage: Christian Herrmann

Das Konzept sieht eine Lehrveranstaltungsreihe vor, die sich über zwei Semester erstreckt und durch alle o.g. Akteure ausgestaltet wird. Zentrales Anliegen des Projekts ist es, den Studierenden in Form von 7 Modulen ein möglichst praxisnahes Bild zu den Handlungsfeldern IJA und pädagogisches Kinder- und Jugendreisen sowie zu aktuellen jugendpolitisch relevanten Fragestellungen zu vermitteln. Im Sommersemester geht es dann um die Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Projekts oder einer zentralen Fragestellung, die entweder individuell oder in Teams bearbeitet wird. Anhand der über den gesamten Zeitraum hinweg gemachten Erfahrungen aller Beteiligten soll letztlich geprüft werden, ob sich aus Kooperationsvorhaben wie diesem ein gegenseitiger Win-Win-Effekt ableiten lässt und inwiefern das Konzept auch auf andere Hochschuleinrichtungen mit sozialpädagogischer Ausrichtung übertragbar ist.
 
Der Auftakt wurde am 7. Oktober 2013 vor 19 Studierenden in der FH Köln vollzogen. Dies beinhaltete einerseits die Vorstellung des Konzepts, der avisierten Themenblöcke und Schärfung selbiger entlang dem Bedarf der Studierenden. Andererseits hatten die Student(inn)en Gelegenheit, alle am Projektvorhaben beteiligten Akteure kennenzulernen. Im darauffolgenden Modul am 21. Oktober drehte sich alles rund um das Thema „Kinder- und Jugendreisen“. Am 4. November gestaltete Kerstin Giebel, Koordinatorin für Qualitätsentwicklung und Qualifizierung der internationalen Jugendarbeit bei IJAB, mit den Studierenden eine Lehrveranstaltung zur Internationalen Jugendarbeit, die mit einer Beschreibung des Arbeitsfeldes, den gesetzlichen Rahmenbedingungen (KJP) und Formaten der Internationalen Jugendarbeit einherging. Entlang eines Projektstrahls („Von der Idee zur konkreten Umsetzung“) bearbeitete die Gruppe zentrale Aspekte, die es zu beachten gilt, um ein qualitativ hochwertiges Projekt im Sinne internationaler Jugendarbeit auf die Beine zu stellen.  

Der Besuch von IJAB und JUGEND für Europa in Bonn diente dazu, die Studierenden mit den Aufgaben und Strukturen zentraler Institutionen vertraut zu machen und neben weiterführender Literatur, die ihnen an die Hand gegeben wurde, mit Mitarbeitenden beider Einrichtungen zu spezifischen Fragestellungen auszutauschen: Wie stelle ich einen Antrag? Wer bestimmt die Themenschwerpunkte, nach denen IJAB und JUGEND für Europa jährlich arbeiten? Warum brauchen Jugendliche Anerkennungssysteme wie den YOUTH-Pass oder die Nachweise International? Nina Schmidt (JfE) und Kerstin Giebel (IJAB) (siehe kleines Bild) moderierten durch die Veranstaltung.

Im nächsten Schritt geht es darum, Themen theoretisch zu vertiefen und eine konkrete Idee zu entwickeln, an der sie im Folgesemester weiter arbeiten möchten.

*Forscher-Praktiker-Dialog: Arbeitsgruppe, bestehend aus Forscher(inne)n und Praktiker(inne)n im Bereich des Kinder- und Jugendreisens. Weitere Informationen unter: www.forscher-praktiker-dialog.de



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