Anne Sorge-Farner

Internationale Konferenz wirbt für Anerkennung Internationaler Jugendarbeit

Wie kann die Sichtbarkeit des internationalen Austauschs erhöht und seine Bedeutung für junge Menschen und die Gesellschaft vermittelt werden? Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit bieten dafür Möglichkeiten, aber auch die fachliche Weiterentwicklung des internationalen Austauschs. Mit beiden Aspekten wird sich am 23. Oktober eine internationale Konferenz in Berlin beschäftigen. Jetzt anmelden!

Weltzeituhr am Alexanderplatz, Berlin
BildImage: pixabay   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Internationale Konferenz
Lernort internationaler Jugendaustausch – Anerkennung der Potentiale für Individuum und Gesellschaft


Wann: 23.10.2017, 9 – 21 Uhr
Wo: Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung, Französische Strasse, Berlin
Partner: Die Konferenz wird vom IJAB-Projekt Anerkennungsbündnis Anerkennung International veranstaltet und findet in Kooperation mit Arbeit und Leben DGB/VHS und JUGEND für Europa statt. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Erasmus+ JUGEND in Aktion und der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Internationaler Austausch wirkt. Auf individueller Ebene mit dem Aufbau von Schlüsselkompetenzen, der Entwicklung von Offenheit und Aufgeschlossenheit im Zusammenleben verschiedenster Kulturen. Damit trägt die Mobilitätserfahrung junger Menschen entscheidend dazu bei, die Gesellschaft in der wir leben, als Ganzes weltoffener und vielfältiger zu gestalten und Ausgrenzungstendenzen und Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Der internationale Austausch als non-formales Bildungsangebot erhält aber häufig nicht die Anerkennung, die er entsprechend seiner gesellschaftlichen Bedeutung erhalten müsste. Wie kann also die Sichtbarkeit des internationalen Austauschs erhöht und seine Bedeutung vermittelt werden? Wie kann Anerkennung der internationalen Jugendarbeit als nicht formales Bildungsangebot gestärkt werden?

Anhand von nationalen wie internationalen Good-Practice-Beispielen soll gezeigt werden, wie mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit in diesem Bereich Fortschritte erzielt werden können. Die pädagogische Qualität und die fachliche Weiterentwicklung des internationalen Austauschs sind wichtige Fundament der Arbeit. Aus dem Feld der pädagogischen Praxis sollen Instrumente und aktuelle Entwicklungen vorgestellt und diskutiert werden.

Die Konferenz findet in deutscher und englischer Sprache statt. Einzelne Workshops werden in englischer Sprache angeboten. Das Plenum wird simultan übersetzt.

Zielgruppe

Fachkräfte der europäischen und internationalen Jugendarbeit, Bildungsreferent(inn)en, Akteure der Zivilgesellschaft, Vertreter/-innen der Sozialpartner, Vertreter/-innen der formalen Bildungsinstitutionen wie KMK/PAD, Hochschule/Schule, Bund, Länder und Kommunen, Akteure der Bildungs- und Jugendpolitik.

Programm

9:00 Uhr Ankommen und Registrierung und Netzwerken

9:30 Uhr Begrüßung
Kristina König, Robert Bosch Stiftung
Albert Klein-Reinhardt, BMFSFJ
Manfred von Hebel, JUGEND für Europa

9:45 Uhr Keynote
Prof. John Erpenbeck: Wissen ≠ Kompetenz. Wege in eine neue Bildungswelt

10:30 Uhr Gesprächsrunde
Bildung. Kompetenzen. Werte. Internationaler Jugendaustausch als vielfältiger Lernort.

11:15 Uhr Kaffeepause

11:30 Uhr Panel I
Gesellschaftliche Anerkennung von internationalem Jugendaustausch

Parallele Fachforen mit Diskussion und Praxisaustausch
1. Lobby-Strategien: Dialogformen mit Politik und Entscheidungsträgern
2. Sichtbarkeit von Jugendarbeit
3. Social Media als Teil der Öffentlichkeitsarbeit in der Internationalen Jugendarbeit
4. Stellenwert und politische Bedeutung des Internationalen Jugendaustauschs

13:30 Uhr Mittagspause

14:30 Uhr Panel II
Anerkennung von non-formalen und informellen Kompetenzen

Parallele Fachforen mit Diskussion und Praxisaustausch
1. Kompetenzbilanzierungsinstrumente in Deutschland – Entwicklungswege in einer heterogenen Instrumentenlandschaft
2. Gamification als pädagogisches Element im internationalen Jugendaustausch
3. Kompetenzorientierte Personalarbeit und der DQR
4. Youthpass als Qualitätsentwicklungsinstrument außerhalb von Erasmus+ Jugend in Aktion

16:30 Uhr Abschlussrunde
Anne Sorge-Farner, IJAB
Barbara Menke, Arbeit und Leben
Manfred von Hebel, JUGEND für Europa

17:00 Uhr Kaffeepause

17:30 Uhr Podiumsdiskussion mit anschließendem Empfang
„Von der Chance des Individuums zur Möglichkeit für Jeden! Internationaler Jugendaustausch für
ALLE jungen Menschen?“

21 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung

>> Ausschreibung und Programm zum Download als PDF
>> Zur Online-Anmeldung

Lizenz: INT 4.0 – Namensnennung CC BY 4.0


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