Ulrike Werner

Einladung zur Fachwerkstatt "Diversität und Interkulturalität in der Internationalen Jugendarbeit"

Interkulturelles Lernen, transkulturelles Lernen, globales Lernen, diversitätsbewusste Bildungsansätze sind nur einige der Konzepte, die im Feld der Internationalen Jugendarbeit eine Rolle spielen. IJAB lädt im Rahmen des Innovationsforum Jugend global ein zu einer Fachwerkstatt "Diversität und Interkulturalität in der Internationalen Jugendarbeit - Konzepte, Didaktik, Haltungen, Erfahrungen" vom 30.5.-01.06.2016 Villa Fohrde (bei Berlin). Ab sofort läuft das Anmeldeverfahren!

BildImage: Rawpixel - fotolia / Hänisch

Hintergrund

Bei der Umsetzung von Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit werden Programmplanung, Methodenauswahl, der Umgang mit Konflikten, die Kommunikation im internationalen Leitungsteam und vieles mehr davon beeinflusst, an welchen interkulturellen Theorieansätzen sich Träger und Teamer/-innen (implizit oder explizit) orientieren. Hier gibt es viele unterschiedliche Ansätze und Methoden, die theoretisch fundiert sind, aber eben doch nicht immer das erreichen, worauf sie abzielen oder nur schwer in die pädagogische Praxis übertragen werden können. Es besteht, gerade in der Internationalen Jugendarbeit, das Risiko, Menschen zu „kulturalisieren“ und in vermeintlich eindeutige Gruppen einzuteilen sowie durch die pädagogischen Ansätze Vorurteile und Bilder über „die Anderen“ zu erzeugen und zu verstärken.

Interkulturelles Lernen, transkulturelles Lernen, Globales Lernen, diversitätsbewusste Bildungsansätze sind nur einige der Konzepte, die im Feld der internationalen Jugendarbeit eine Rolle spielen. Die Begriffe waren bei ihrer Entstehung auf bestimmte Weise definiert, sind kritisiert und weiter entwickelt worden. Oft stehen sie auch – je nach Person und abhängig von der wissenschaftlichen und pädagogischen Disziplin - für ganz unterschiedliche Konzepte und Positionen.

Es macht daher Sinn, zusammen zu stellen, welche Gemeinsamkeiten sich in den Ansätzen und auch in der Kritik an einigen der Begriffe finden lassen und welche Aspekte bei den Diskursen und Weiterentwicklungen eine Rolle gespielt haben. Auf dieser Basis kann dann die pädagogische Praxis überprüft und weiter entwickelt werden.

Ziele

Gemeinsam mit Fachkräften der Internationalen Jugendarbeit und Expert(inn)en aus dem Bereich des interkulturellen und diversitätsbewussten Lernens werden

  • theoretische, fachliche und pädagogische Grundlagen zusammengetragen und deren gemeinsame Basis identifiziert,
  • Didaktik und Methodik aus dieser Perspektive heraus ausprobiert, reflektiert und ggf. adaptiert sowie
  • Initiativen bzw. Gruppen vernetzt, die Theorie und Praxis schon jetzt weiter entwickeln.

Perspektivisch sollen aus den Ergebnissen im Herbst 2016 Fortbildungsbausteine erarbeitet werden.

Veranstaltungsort und Anreise

Tagungsort ist die Villa Fohrde e.V., August-Bebel-Straße 42, 14798 Havelsee OT Fohrde

Teilnahmebedingungen und Kosten

Die Teilnahme an der Werkstatt ist für Sie kostenlos. Inbegriffen sind Tagungsunterlagen, Übernachtung, Verpflegung und Tagungsgetränke. Fahrtkosten tragen die Teilnehmenden selbst.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt mit der Absendung des beigefügten Formulars (Word-Dokument). Anmeldeschluss ist der 25. April 2016. Eine Bestätigung erhalten Sie nach Ablauf der Anmeldefrist. Bitte beachten Sie, dass nur eine beschränkte Zahl von Plätzen zur Verfügung steht.

Für inhaltliche oder organisatorische Fragen steht Ihnen gerne Ulrike Werner unter
werner@DontReadMeijab.de, 0228 9506-230 zur Verfügung.

Weitere Einzelheiten zum Progamm und zu den Referent(inn)en siehe die komplette Ausschreibung: bitte hier klicken (pdf)!

Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung CC BY-NC-ND 3.0


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