Claudia Mierzowski

VISION:INCLUSiON profitiert von Blick in die Praxis

Unser internationales Inklusionprojekt hat den Sommer dazu genutzt, einen Blick in die Praxis von zwei Trägern zu werfen, die inklusiv arbeiten: das soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" in Leipzig und die Kreisau-Initiative.

BildImage: Sabine Roßberg | Die VILLA Leipzig

Das Projekt VISION:INCLUSiON hat sich zum Ziel gesetzt, Träger dabei zu unterstützen, ihre internationale Arbeit inklusiver zu gestalten. Jungen Menschen mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung sollen mehr Möglichkeiten offenstehen, an Internationaler Jugendarbeit teilzuhaben. Dafür haben sich dieses Jahr zwei Arbeitsgruppen gebildet. Fachkräfte aus verschiedenen Ländern arbeiten zurzeit an einem Qualifizierungskonzept für Teamende und an Kriterien einer inklusiven Internationalen Jugendarbeit.

Das Soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" hat dieses Jahr zum ersten Mal ein inklusives internationales Workcamp durchgeführt. Beteiligt waren junge Erwachsene aus China, Japan, Korea, Mexiko, Russland, Frankreich, Spanien, Deutschland und Tschechien, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Förderschule Thonberg mit Schwerpunkt geistige Entwicklung an der Um- und Neugestaltung eines barrierefreien Bildungsgartens gearbeitet haben. Unterstützt wurden sie dabei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins „gemeinsam grün e.V.“. Geht es nach den Teilnehmenden, bleibt es nicht das letzte inklusive Workcamp: alle waren sich einig, dass es ein tolles gemeinsames Erlebnis war. 

Die Kreisau-Initiative hat im September hingegen schon zum dritten Mal mit ihrem internationalen Netzwerk eine inklusive Begegnung auf der Insel Thassos durchgeführt. Unter dem Titel „Building Bridges goes Greece“ kamen rund 90 junge Menschen aus Polen, Griechenland, der Ukraine, Estland, Rumänien, Tschechien und Deutschland zusammen. Dieses Jahr haben sie sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Diversität“ auseinandergesetzt. Auch hier bestand die Gruppe aus Teilnehmenden mit und ohne Beeinträchtigung, auch war es für manche die erste internationale Erfahrung.

So unterschiedlich wie beide Maßnahmen waren - für das Projekt VISION:INCLUSiON haben sie jeweils wertvolle Hinweise geliefert. Die Anregungen reichen von organisatorischen Aspekten rund um das Thema Barrierefreiheit bis hin zur Frage welche Qualifikation Teamende in einem solchen Kontext benötigen. Dies alles wird bei der nächsten Sitzung der internationalen Arbeitsgruppen am 5. und 6. Dezember 2019 in Berlin direkt in den weiteren Prozess einfließen.



Claudia Mierzowski

VISION:INCLUSiON profitiert von Blick in die Praxis

Unser internationales Inklusionprojekt hat den Sommer dazu genutzt, einen Blick in die Praxis von zwei Trägern zu werfen, die inklusiv arbeiten: das soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" in Leipzig und die Kreisau-Initiative.

BildImage: Sabine Roßberg | Die VILLA Leipzig

Das Projekt VISION:INCLUSiON hat sich zum Ziel gesetzt, Träger dabei zu unterstützen, ihre internationale Arbeit inklusiver zu gestalten. Jungen Menschen mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung sollen mehr Möglichkeiten offenstehen, an Internationaler Jugendarbeit teilzuhaben. Dafür haben sich dieses Jahr zwei Arbeitsgruppen gebildet. Fachkräfte aus verschiedenen Ländern arbeiten zurzeit an einem Qualifizierungskonzept für Teamende und an Kriterien einer inklusiven Internationalen Jugendarbeit.

Das Soziokulturelle Zentrum "Die VILLA" hat dieses Jahr zum ersten Mal ein inklusives internationales Workcamp durchgeführt. Beteiligt waren junge Erwachsene aus China, Japan, Korea, Mexiko, Russland, Frankreich, Spanien, Deutschland und Tschechien, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Förderschule Thonberg mit Schwerpunkt geistige Entwicklung an der Um- und Neugestaltung eines barrierefreien Bildungsgartens gearbeitet haben. Unterstützt wurden sie dabei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins „gemeinsam grün e.V.“. Geht es nach den Teilnehmenden, bleibt es nicht das letzte inklusive Workcamp: alle waren sich einig, dass es ein tolles gemeinsames Erlebnis war. 

Die Kreisau-Initiative hat im September hingegen schon zum dritten Mal mit ihrem internationalen Netzwerk eine inklusive Begegnung auf der Insel Thassos durchgeführt. Unter dem Titel „Building Bridges goes Greece“ kamen rund 90 junge Menschen aus Polen, Griechenland, der Ukraine, Estland, Rumänien, Tschechien und Deutschland zusammen. Dieses Jahr haben sie sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Diversität“ auseinandergesetzt. Auch hier bestand die Gruppe aus Teilnehmenden mit und ohne Beeinträchtigung, auch war es für manche die erste internationale Erfahrung.

So unterschiedlich wie beide Maßnahmen waren - für das Projekt VISION:INCLUSiON haben sie jeweils wertvolle Hinweise geliefert. Die Anregungen reichen von organisatorischen Aspekten rund um das Thema Barrierefreiheit bis hin zur Frage welche Qualifikation Teamende in einem solchen Kontext benötigen. Dies alles wird bei der nächsten Sitzung der internationalen Arbeitsgruppen am 5. und 6. Dezember 2019 in Berlin direkt in den weiteren Prozess einfließen.



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