Dr. Dirk Hänisch

IJAB zieht Bilanz über die Aktivitäten im Jahre 2013

Die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit gibt in ihrem Jahresbericht einen Überblick über ihre Tätigkeit und Arbeitsergebnisse im vergangenem Jahr. Voneinander Lernen in der europäischen und internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit, Impulse für die Arbeitsbereiche der Kinder- und Jugendhilfe, Förderung der internationalen Mobilität, die Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit sind wichtige Themenfelder von IJAB.

Grenzüberschreitendes Lernen im europäischen und internationalen Rahmen ist ein zentrales jugendpolitisches Anliegen in Deutschland und Europa. Durch die multilateralen Kooperationsprojekte, aber auch mit bilateralen Fachprogrammen leistet IJAB einen Beitrag zum transnationalen Voneinander Lernen. Der intensive fachliche Austausch ermöglicht die Gewinnung von neuen Erfahrungen und Erkenntnissen für die Ausgestaltung der jeweiligen nationalen Kinder- und Jugend(hilfe)politik ebenso wie für die jugendpolitische Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Die Fortschritte, die dazu erzielt wurden, schildert der vorliegende IJAB-Jahresbericht.

In einer durch Globalisierung geprägten Welt wird es für Fachkräfte und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe immer mehr erforderlich, über den „nationalen Tellerrand“ hinaus zu blicken. Internationale Erfahrungen sollten für alle Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe zugänglich gemacht werden, damit neue Erkenntnisse und Ideen für die Weiterentwicklung der nationalen Arbeit gewonnen werden. Auch hier sind gute Ansätze und deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Wie etwa im Rahmen der jugendpolitischen Initiative JiVE erkennbar wurde, besteht bei den Trägern und Kommunen großes Interesse, das Potenzial und die Erfahrungen des internationalen Jugend- und Fachkräfteaustauschs für die eigene fachliche Arbeit in verschiedenen jugendpolitischen Handlungsfeldern zu nutzen.

Junge Menschen profitieren in besonderer Weise von den Angeboten der Internationalen Jugendarbeit. Die Persönlichkeitsentwicklung wird gefördert und sie erhalten neue Chancen der gesellschaftlichen Teilhabe. Daher ist es IJAB ein Anliegen durch entsprechende Angebote allen Jugendlichen Zugänge zu grenzüberschreitenden Lernerfahrungen zu eröffnen.

Die Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit, die Qualifizierung der Fachkräfte sowie die Sichtbarmachung der Internationalen Jugendarbeit als Teil der non-formalen Bildung sind zentrale Aufgaben von IJAB. Mit dem Innovationsforum Jugend global ist es gelungen, eine innovative Plattform des Dialogs und des fachlichen Erfahrungsaustauschs über aktuelle Themen der Internationalen Jugendarbeit zu implementieren. In dem Kontext entstanden praxisorientierte Arbeitshilfen und informative Handbücher. Die Begleitung der Innovationsfondsprojekte, die durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und durch IJAB fachlich unterstützt wurden, leistete darüber hinaus einen Beitrag zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik und machte diesen sichtbar.

Der vorliegende Jahresbericht gibt einen umfassenden Überblick über die Ergebnisse in den jeweiligen Aufgabenbereichen von IJAB im Jahr 2013. Viele der dargestellten Veranstaltungen, Projekte und Aktivitäten sind das Resultat der engagierten und erfolgreichen Kooperation mit zahlreichen Partnern im In- und Ausland.

Download: >>> bitte hier klicken (pdf, 5,7 MB)!

Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung CC BY-NC-ND 3.0


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